LINKE: „LoveParade-Opfer dürfen nicht für politische Zwecke instrumentalisiert werden. Die rechtsextreme „Bürgerbewegung Pro NRW“ plant am 28. August 2010 in Duisburg einen Aufmarsch gegen den Duisburger Oberbürgermeisten Adolf Sauerland. Die Fraktion DIE LINKE im Landtag von NRW unterstützt die Proteste gegen Rechts und ruft zu einer antifaschistischen Demonstration auf.
Dazu erklärte Anna Conrads, innenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion DIE LINKE und Duisburger Abgeordnete: „Es ist geschmacklos, dass die Rechtsextremen die Opfer der LoveParade für ihre Zwecke instrumentalisieren wollen. In Duisburg darf es keinen Platz geben für Rechtsextreme und Rassisten, egal ob sie sich Pro NRW, NPD oder ‚Kameradschaften‘ nennen.“
Die Linksfraktion ruft zur Teilnahme an einer antifaschistischen Demonstration am 28.08.2010 um 10 Uhr ab Duisburg-Hauptbahnhof auf. Erst Ende März hetzte „Pro NRW“ in Duisburg rassistisch gegen den Bau einer Moschee im Stadtteil Marxloh. „Damals zeigten mehrere tausend Duisburgerinnen und Duisburger, darunter auch DIE LINKE, Antifa-Gruppen und Organisationen von Migrantinnen und Migranten, dass die Rechten in Duisburg nichts verloren haben“, ergänzte Conrads.
Mehr Informationen beim Duisburger Netzwerk gegen Rechts: www.netzwerk-gegen-rechts.org
Die Demonstration gegen "Pro NRW" am Samstag, 28. August 2010 beginnt um 10 Uhr Duisburg-Hauptbahnhof.