DIE LINKE NRW ist solidarisch mit den Beschäftigten bei Opel
Nach den Berichten über die Ankündigung des GM-Vorstandes, bis zum 1. Mai dieses Jahres 1200 Beschäftigten des Opel-Werkes in Bochum kündigen zu wollen, erklärt sich DIE LINKE in NRW solidarisch mit den Beschäftigten.
Die Landessprecherin Katharina Schwabedissen erklärt: „Die Beschäftigten bei Opel haben unsere volle Solidarität. Die Überproduktion auf dem europäischen Automobilmarkt soll einmal mehr auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden. Notwendig ist jetzt eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, um Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten! Wir hoffen, dass die vielen Beschäftigten in den europäischen GM-Werken unsere Solidarität teilen und gemeinsam mit den Betroffenen in Bochum gegen weiteren Stellenabbau in allen Werken Widerstand leisten.“
Der Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Landtag NRW, Wolfgang Zimmermann, macht deutlich: „In der Vergangenheit gab es immer wieder Landesmittel für Opel – leider ohne im Gegenzug Unternehmensanteile sowie entsprechende Entscheidungsbefugnisse einzufordern. Um einen ökologisch sinnvollen Umbau des Unternehmens voranzubringen und um die Arbeitsplätze zu retten, ist jetzt die Landesregierung gefragt. Ich fordere Frau Kraft auf, erneut den Beschäftigten bei Opel zu helfen, damit ein wichtiger Schritt zu einem ökologischen Umbau des Unternehmens gegangen werden kann.“