DIE LINKE hat beim heute beschlossenen Entschließungsantrag zum U3-Ausbau, der gemeinsam mit SPD und Bündnis 90/Die Grünen eingebracht wurde, wesentliche Verbesserungen durchgesetzt: „Zu der Krippenkonferenz werden entgegen der bisherigen Planungen der Landesregierung nun auch Elternverbände, Beschäftigtenvertreter und die fünf Landtagsfraktionen eingeladen“, erläuterte Carolin Butterwegge, kinder- und familienpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW. „Wir begrüßen die Demokratisierung der Krippenkonferenz, weil der Ausbau als eine gesellschaftliche Gesamtaufgabe begriffen werden muss.“
Bisher wurde der Krippenausbau „offenbar im Blindflug“ vollzogen, so Butterwegge: Es wurde investiert, ohne die Bedarfsplanungen der einzelnen Jugendämter zu einer soliden Ausbauplanung zusammenzuführen. „Durch unseren beharrlichen Druck und unsere wiederholten Nachfragen wird es endlich möglich sein, die bislang viel zu niedrig angesetzten Ausbauziele regelmäßig dem tatsächlichen Bedarf anzupassen“, sagte die Fachabgeordnete. Nun müssten im Interesse der Familien und insbesondere der Mütter in NRW alle Beteiligten an einen Tisch und gemeinsam zu Lösungen gelangen. „DIE LINKE wird jetzt dran bleiben und Druck machen, damit die positiven Ansätze beim Krippenausbau auch tatsächlich in der Praxis umgesetzt werden“, versprach Butterwegge.