Die Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW solidarisiert sich mit dem heutigen Warnstreik der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO. Insbesondere begrüßt sie die wichtige Forderung nach gleicher Bezahlung für die gleiche Arbeit der Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern.
Der Fraktionsvorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecher, Wolfgang Zimmermann, zeigte sich beeindruckt von der Entschlossenheit der Streikenden: „Für mich ist völlig klar, dass die Forderungen nach einer 4,5 prozentigen Entgelterhöhung mit einer Mindesterhöhung von 70 Euro sowie 50 Euro mehr für Auszubildende und eine Übernahmegarantie für mindestens 12 Monate, angesichts der starken Arbeitsbelastung eine Selbstverständlichkeit sein sollte.“
Für die Fraktionsvorsitzende Bärbel Beuermann kann es nicht sein, dass die sozialen Berufe in Deutschland nach wie vor nicht die Wertigkeit bekommen, die Ihnen zusteht. „In Kindergärten, Seniorenzentren und Behinderteneinrichtungen sind in erster Linie Frauen beschäftigt. DIE LINKE versteht sich als eine Partei, die sich insbesondere auch für die Rechte von Frauen einsetzt. Deshalb ist eine Aufwertung dieser Arbeit eine geschlechterpolitische Notwendigkeit. Es ist ein Skandal, dass Frauen in Deutschland nach wie vor etwa ein Viertel weniger verdienen als Männer. Gerade deshalb ist dieser Warnstreik auch ein wichtiger gesellschaftspolitischer Beitrag.“