22. Juni 2011 Dr. Carolin Butterwegge

Landesregierung muss die KiBiz-Reform erheblich nachbessern

Dr. Carolin Butterwegge, kinderpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. NRW

 

Nach der heutigen Sachverständigenanhörung zum 1. KiBiz-Änderungsgesetz sieht sich DIE LINKE in ihren Befürchtungen bestätigt: „Die Fachkraft-Kind-Relation bleibt weiterhin zu niedrig, die Mitarbeiter/innen werden fast gar nicht entlastet und ein Ende der Kita-Gebühren ist weiterhin nicht in Sicht“, kritisiert die kinderpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Dr. Carolin Butterwegge.

„Die Landesregierung muss insbesondere bei der Personalausstattung in den Kindertagesstätten noch deutlich nachbessern. Sie muss gerade im Interesse des Kindeswohles gute Arbeit in die Kitas bringen“, sagte Butterwegge. „Das Zitat eines Sachverständigen ,Wenn den Beschäftigten das Lachen vergeht, haben sie auch kein Lächeln mehr für die Kinder‘ nehmen wir sehr ernst.“ Die Linderung der Personalnot dürfe nicht auf die lange Bank geschoben werden, sondern müsse schon in der ersten Revisionsstufe geregelt werden.

Butterwegge betonte, dass die Sachverständigen in der heutigen Anhörung die Forderungen der Fraktion DIE LINKE nach einem verbesserten Personalschlüssel, einer Regelung für Hauswirtschaftskräfte sowie einer auskömmlichen Finanzierung der Pauschalen breit unterstützten.<//span>