16. September 2011

Ladenöffnungsgesetz: Evaluation untermauert Forderung der LINKEN

 

„Die Evaluierung des Ladenöffnungsgesetzes ist eine schallende Ohrfeige für die Rüttgers-Regierung und ein dringender Aufruf an die derzeitige Landesregierung, die Forderungen der LINKEN umzusetzen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Wolfgang Zimmermann, angesichts der nun vorliegenden Evaluierung des 2006 von der CDU/FDP-Regierung geänderten Ladenöffnungsgesetzes NRW.

„Lediglich 4,8 Prozent der befragten Konsumentinnen und Konsumenten geben an, dass sie Lebensmittel nach 20 Uhr einkaufen würden – Kleidung und Einrichtungsgegenstände kaufen zu dieser Zeit sogar nur 1,7 beziehungsweise 1,2 Prozent der Befragten ein.“ Die erweiterten Öffnungszeiten würden also gar nicht genutzt, so Zimmermann. „Stattdessen erleben aber 61,8 Prozent, dass die Beschäftigten seit der Erweiterung der Öffnungszeiten gestresster, genervter, überlasteter und dadurch auch unfreundlicher sind.“

„Wenn der mit Abstand größte Anteil derjenigen Befragten, die Wünsche und Vorschläge geäußert haben, sich für eine Reduzierung der Öffnungszeiten ausgesprochen haben und unter diesen der größte Anteil sich für eine Beschränkung auf 20 Uhr ausspricht, dann entspricht das genau den Forderungen im Wahlprogramm der LINKEN“, sagte Zimmermann. Er forderte die Landesregierung auf, den Wünschen der Bevölkerung und der Beschäftigten nachzukommen und diesen Punkt aus dem Wahlprogramm der LINKEN umzusetzen.