Ebenso wie die Gewerkschaft ver.di erwartet auch die Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW, dass die Arbeitsplätze bei E.ON erhalten bleiben. Die geplanten Standortschließungen in Essen, Hannover und München sind für die Fraktion ein weiterer Beweis für das seit Jahren praktizierte asoziale Verhalten des Konzerns.
Der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Zimmermann erklärte: „Für uns ist es nicht hinnehmbar, dass die Beschäftigten nun für den Atomausstieg bezahlen sollen. Es ist offensichtlich, dass E.ON trotz eines erwarteten Nettogewinns von 3,3 bis 4 Milliarden Euro in 2011 den Atomausstieg für Entlassungen nutzen möchte. Das ist asozial!“ Zimmermann machte für die Fraktion DIE LINKE noch einmal deutlich, dass die Stromkonzerne weder im Interesse ihrer Beschäftigten noch ihrer Kunden handeln. „Damit sich das ändert, muss E.ON endlich entmachtet werden. DIE LINKE. NRW hat bereits im Wahlkampf die Überführung der Energiekonzerne in öffentliches Eigentum gefordert und wird auch weiter dafür kämpfen.“