26. September 2011 Gunhild Böth

DIE LINKE hat das Problem der Schulschließungen schon vor Monaten erkannt!

Gunhild Böth, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. NRW

 

„Mehr als widersprüchlich“ sind für Gunhild Böth, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW, die schulpolitische Ausrichtung der Landesregierung – und die Kritik von CDU und FDP daran. „Grundschulschließungen auf dem Land widersprechen allen sinnvollen kommunalpolitischen Ansätzen“, sagte Böth. „Das teure Programm ,Unser Dorf soll Zukunft haben‘ sieht sie ja wohl hoffentlich nicht vor.“

DIE LINKE hatte bereits vor Monaten einen Stufenplan zur Verringerung der Klassenrichtwerte und ein Moratorium gegen Schulschließungen beantragt. „Dass unsere Forderungen bisher von allen anderen Fraktionen belächelt und kritisiert wurden, verwundert bei deren reaktionären schulpolitischen Vorstellungen nicht weiter“, erklärte Böth. „Dass CDU und FDP aber jetzt über Irrsinn jammern, den wir schon vor Monaten stoppen wollten, ist doch eigenartig. Denn diesen Irrsinn hätten sie gemeinsam mit uns längst beenden können.“