Anlässlich der Sondersitzung der Verkehrsministerkonferenz, die sich mit den heftigen Winter-Problemen der Bahn beschäftigt, erklärt Bärbel Beuermann, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW:
„Die Bahn soll nicht in erster Linie Gewinn abwerfen, sondern muss erschwingliche und zuverlässige Mobilität für die Bevölkerung garantieren. Diese eigentliche Kernaufgabe der Bahn wurde seit 1994 mit dem Beginn der Privatisierung sträflich vernachlässigt. Wir brauchen jetzt schnell ein gezieltes Investitionsprogramm für Züge und Schienen. Die Bahn muss als wichtiger Verkehrsträger zukunftssicher gemacht werden. Aber dafür reichen auch die 500 Millionen Euro Gewinnausschüttung, die jetzt an den Bund gezahlt werden, nicht aus.“
Bärbel Beuermann weiter: „Jetzt stellen sich Politiker von CDU, SPD, FDP und Grüne hin und machen sich gegenseitig und der Bahn Vorwürfe, dabei haben sie und ihre Parteien die Privatisierung unterstützt, sie haben zugesehen, wie „unrentable“ Strecken und Werkstätten stillgelegt und Fahrpläne ausgedünnt wurden.“