20. September 2011 Wolfgang Zimmermann

Ausbeutung von rumänischen Pflegekräften in Mülheim an der Ruhr ist untragbar

Wolfgang Zimmermann, Fraktionsvorsitzender und arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. NRW

 

In der „Mülheimer Sozialholding“ sind 20 examinierte Pflegekräfte aus Rumänien als „Praktikantinnen und Praktikanten“ angeworben worden und sie bekommen für ihren Dienst lediglich 315 Euro monatlich. Wolfgang Zimmermann, Fraktionsvorsitzender und arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW, hält dies für untragbar: „Examinierte Altenpflegekräfte müssen unabhängig von ihrer Herkunft tariflich bezahlt werden und dürfen nicht als Praktikantinnen und Praktikanten ausgebeutet werden. Selbst wenn sie als Pflegehilfskräfte eingesetzt würden, müssten sie mindestens den gesetzlichen Branchenmindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde, besser noch den von der LINKEN geforderten Mindestlohn in Höhe von 10 Euro bekommen.“<//span>