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3. Dezember 2010 Richard Grimm

Bericht vom Konferenzwochenende LINKE/SOLID/SDS in Berlin

Am Freitag, den 3.12.2010 fand im Paul-Löbe-Haus in Berlin, auf Einladung der hochschulpolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Nicole Gohlke, die diesjährige Studierendenkonferenz statt.

Um an dieser teilnehmen zu können, reisten  trotz der schlechten Witterungsbedingungen fast 150 SDS-AktivistInnen aus der gesamten BRD an. Die Vorträge und Diskussionen der Konferenz waren auf das Thema „Hochschule in der Krise Perspektiven der Bildungs- und Krisenproteste“ ausgerichtet.

Praktischerweise reihte sich das Bundesarbeitskreistreffen der Linksjugend [´solid], welches am Samstag ebenfalls in Berlin, in der Humboldtuniversität stattfand, unmittelbar an die Studierendenkonferenz an.

Getagt haben der Bundesarbeitskreis (BAK) ANTIFA, der BAK AuF (Antimilitarismus und Frieden), der BAK Internationales, der BAK Klima, der BAK shalom, die Redaktion der Zeitschrift der Linksjugend [´solid] "ZORA" und die AG Kritische Wissenschaft.

Der BAK ANTIFA beschäftigte sich zum Beispiel hauptsächlich mit der Thematik Dresden 2011, sowie persönlichen Erfahrungsberichten im Zusammenhang mit Mobilisierung, Materialverteilung und Informationsstreuung. Um das politische Wochenende komplett zu machen, gründete sich am Sonntag der BAK „Dresden Nazifrei“, der wie bereits der BAK ANTIFA am Vortag, unter anderem
logistischen Fragen rund um die Mobilisierung nach Dresden thematisierte.
Allerdings ging es in beiden Arbeitskreise vorwiegend um allgemeinen bzw. bundesweiten Fragen, da die landesspezifischen Besprechungen in den Regionalkonferenzen erfolgen sollen.

Eine Regionalkonferenz für Nordrhein Westfalen beispielsweise tagte am 11.12.2010 in Dortmund.

Nicht nur die überraschend hohe Teilnehmerzahl und die einzelnen Vorträge, sowie das Blockadetraining machten besagte Konferenz zu einem Erfolg, sondern auch die konstruktive und kreative Mitarbeit der einzelnen Involvierten.

Ein besonderer Wert der Veranstaltung ist auf jeden Fall die Vernetzung der lokalen (geplanten) Bündnisse, was der Grundstein für eine erfolgreiche „massenhafte Personenbeförderung“ nach Dresden ist.

Sämtliche Vorträge und Diskussionen rund um das Thema Dresden Nazifrei 2011 haben deutlich herauskristallisiert, wie enorm wichtig die Proteste gegen den von Neonazis alljährlich zelebrierten Massenaufmarsch sind. Um diesen zu verhindern, ist jede einzelne Person, die bereit ist, sich den Nazis in den Weg zu stellen, wichtig und unverzichtbar.


Der Autor des Berichts, Richard Grimm absolviert zur Zeit ein Praktikum bei der Fraktion DIE LINKE im Landtag von NRW